Vom Geheimnis der braunen Bohne


Am 20. Mai starteten wir von Kevelaer aus zu unserem ersten „Kleinen Ausflug“ in diesem Jahr. Als Ziel hatten wir uns das Museum für Kaffeetechnik in Emmerich auserkoren.

Und dann ging es auch schon los: Über blühende Wegstrecken und deichnahe Straßen kamen wir der Stadt immer näher. In Emmerich angekommen, erwartete unsere Ausflügler ein modernes Industriegebäude der Firma Probat. Hier wurden wir von der Urenkelin des Firmengründers, Frau von Gimborn-Abbing, begrüßt und mit sehr viel Begeisterung durch 145 Jahre Firmen- und Familiengeschichte geführt:
Wir konnten uns – sehr anschaulich übrigens – ein detailliertes Bild von der technischen Entwicklung des Kaffeeröstens machen, denn im Hauptraum des mehr als 600 Quadratmeter großen Museumstraktes und auf dem Freigelände befindet sich eine wirklich beeindruckende Sammlung. Rund 1000 historische Ausstellungsstücke, darunter Topf-, Stiel-, Kugel- und Trommelröster aus Industrie- oder Handfertigung, zeigen die Entwicklung vom Kugelröster bis zu den vollautomatischen Röstanlagen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Weiteren gab es Waagen, Kaffeemühlen und anderen Utensilien, die der Kaffeezubereitung dienen, zu bestaunen. Klar, dass die Tasse frisch gerösteten Kaffees zum Abschluss nicht fehlen durfte!

Am Abend landeten wir wieder wohlbehalten in Kevelaer – mit viel neuem Wissen und Respekt vor jeder handgepflückten Kaffeebohne, die wir in unserer Kaffeetasse genießen dürfen.

Verena Knoblauch